Wanderausstellung

Die Wanderausstellung „‘Man wird ja wohl noch sagen dürfen…‘: Zum Umgang mit menschenverachtender und demokratiefeindlicher Sprache“ präsentiert acht Schlüsselbegriffe menschenverachtender und demokratiefeindlicher Sprache in Geschichte und Gegenwart. Jeder Begriff wird auf einer Ausstellungstafel auf drei Ebenen vorgestellt: Seine Bedeutung wird erklärt, es gibt Beispiele für seine Verwendung in Geschichte und Gegenwart sowie Interventionsbeispiele aus Gegenstimmen und Gegenpositionen. Texte und Bilder enthalten zahlreiche lokale und regionale Bezüge. Die Wanderausstellung, die auch als Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte zu sehen ist, eignet sich für Jugendliche ab 15 Jahren und für Erwachsene.

Lehrkräfte können sie in den Fächern Geschichte, Deutsch, Ethik, Religion und Gemeinschaftskunde einsetzen. Im Rahmen einer Ausleihe bietet das DZOK externe Workshops an und unterstützt bei der Erarbeitung eigener pädagogischer Angebote – digital und analog. Diese Bildungsangebote im Rahmen des Projekts „language matters“  und eine didaktische Handreichung bieten zahlreiche Nutzungs- und Vertiefungsmöglichkeiten. Die Erstellung der Ausstellung wurde von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Stiftung Erinnerung Ulm gefördert, das Projekt „language matters“ zudem von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien im Rahmen des Programms „Jugend erinnert“.

Eröffnung der Wanderausstellung, Anna-Essinger-Schulen Ulm, März 2018

Humpis-Schule in Weingarten, November 2020, Foto: Paul Scheibling, Humpis-Schule Weingarten

Schubart Gymnasium Ulm, April 2018

Stadthaus Ulm, Oktober 2018

Verleihbedingungen

  • Gebührenfreier Verleih an Schulen und andere Bildungseinrichtungen
  • Der Abschluss einer Versicherung ist empfehlenswert.
  • Empfohlene Leihdauer: drei bis vier Wochen
  • Der Transport wird von den Leihnehmenden übernommen.
  • Bei Interesse bzw. für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Büro (info@dzok-ulm.de bzw. 0731 21312).