Der im Juli 2021 gewählte Vorstand des Vereins Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (von links):
vorne: Martin König, Hansjörg Greimel, Elke Reuther, Hans Peter Obermeier;
hinten: Josef Lehleiter, Dominique Michl, Wolfgang Traub

Exkursion des Vereins zur Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Kaufering/Landsberg, 2018

Der Trägerverein des DZOK

Das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V. (kurz DZOK) wird von einem Verein getragen, der 1977 auf Initiative überlebender KZ-Häftlinge gegründet wurde und heute etwa 400 Mitglieder zählt. Darunter sind viele Menschen, die sich aktiv einbringen, um die Geschichte des Nationalsozialismus vor Ort kennenzulernen und zu vermitteln, nach der Bedeutung für die Gegenwart zu fragen und gemeinsam Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Der Verein versteht sich als Forum für alle, die sich kritisch mit dem Nationalsozialismus und seinen Auswirkungen auf die Gegenwart auseinandersetzen wollen. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Der digitale DZOK-Newsletter und das halbjährlich gedruckte Periodikum „Mitteilungen“ informieren regelmäßig über die Vereinsaktivitäten und die Arbeit des DZOK.

Ziele

  • Ehrung der Opfer des Nationalsozialismus
  • Hilfe für im Nationalsozialismus politisch, rassisch oder religiös Verfolgte sowie Pflege des Andenkens an sie; Unterstützung familienbiografischer Recherchen von Angehörigen
  • Wissenschaftliche Erforschung und Darstellung der Geschichte des Widerstandes gegen das Nazi-Regime (insbesondere in Baden-Württemberg)
  • Förderung und Erweiterung des Wissens, insbesondere der Jugend, um die Entstehung des Nationalsozialismus
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Organisationen im In- und Ausland, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen
  • Diese Aufgaben und Ziele finden in der Einrichtung und der Unterhaltung eines Dokumentationszentrums ihren Ausdruck. Hierzu sollen auch gehören: Die Verbreitung und Anwendung der gewonnenen Forschungsergebnisse durch alle hierfür geeignet erscheinenden Maßnahmen, insbesondere durch die Gestaltung von Ausstellungen, durch Verbreitung von Informationsmaterial und Vorträge.

Mitglied werden

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie unsere Ziele: Die Zeit des Nationalsozialismus, und das heißt, die Opfer und den Widerstand – ebenso wie den NS-Alltag – nicht vergessen und verdrängen zu lassen sowie unsere Gesellschaft und insbesondere unserer Jugend am Beispiel des „historischen Geschehens vor der eigenen Haustür“ ein Gefühl sowohl für den Verlust als auch für den Wert von demokratischer Rechtsstaatlichkeit, von Menschenwürde und Toleranz zu vermitteln.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt (mindestens) 35 € im Kalenderjahr (15 € für Schüler*innen/Rentner*innen). Für freiwillige höhere Beiträge ist der Verein dankbar. Der Mitgliedsbeitrag wird mittels Einzugsermächtigung eingezogen. Mit dem schriftlichen Widerruf endet diese Einzugsermächtigung. Spendenbelege ab 300 € werden zugeschickt, bis 300 € gilt der Bankbeleg.

Mahnwache zu Ehren der Opfer der NSU-Morde

Der Vereinsvorstand

1. Vorsitzende:Elke Reuther
2. Vorsitzende:Hansjörg Greimel, Martin König
Kassiererin:Dominique Michl
Beisitzer:Wolfgang Traub, Hans Peter Obermeier, Josef Lehleitner
Kassenprüfer*innen:Christian Kuse, Mechthild Destruelle

Stimmen aus dem Verein