Kategorien Aus der Geschichte

Erinnerung Roter Berg: Erinnerung an Sinti-Familien in Ulm

Die offizielle Anerkennung der Sinti und Roma als Opfer des Nationalsozialismus durch den Bundestag erfolgte am 7. November 1985. Dem vorangegangen war ein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung. Die systematische Verfolgung und Ermordung von bis zu 500.000 europäischer Sinti und Roma wurde in der Bundesrepublik lange Zeit nicht offiziell anerkannt. Auch … Weiterlesen Erinnerung Roter Berg: Erinnerung an Sinti-Familien in Ulm »

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Erinnerung Roter Berg: Die 1930er und 40er Jahre: Verfolgung von Sinti-Familien

Als Notunterkunft für Menschen ohne Wohnung gedacht, lebten am Roten Berg in Söflingen bis weit in die 1930er Jahren auch Sinti-Familien auf der Durchreise oder für längere Zeit. Am 10. Mai 1932 wurde im Hauptregister der Geburten in Ulm die Geburt eines Kindes mit Namen Willi angezeigt, „von der Helene … Weiterlesen Erinnerung Roter Berg: Die 1930er und 40er Jahre: Verfolgung von Sinti-Familien »

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Erinnerung Roter Berg: „Schwamberghausen“ – Siedlung für sozial Ausgegrenzte

Am westlichen Stadtrand von Ulm befindet sich heute das Wohngebiet Roter Berg. In den 1920er und 1930er Jahren lag dieses Gelände noch außerhalb der Stadt und war ein Ort der Ausgrenzung und Isolation. Die Krisenjahre nach dem Ersten Weltkrieg führten im ganzen Land zu sozialer Not und extremer Armut in der … Weiterlesen Erinnerung Roter Berg: „Schwamberghausen“ – Siedlung für sozial Ausgegrenzte »

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Erinnerung Roter Berg: Start der social media-Kampagne

Am Freitag, dem 8. Mai 2026, werden um 11:00 Uhr an der Ecke Kellerhalde/Roter Berg drei Informationstafeln zur Geschichte des Ortes in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus eingeweiht. Seit Mitte der 1920er befand sich an dieser Stelle eine Barackensiedlung für sozial Benachteiligte und während des Zweiten Weltkriegs … Weiterlesen Erinnerung Roter Berg: Start der social media-Kampagne »

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Ulm vor 80 Jahren: Kampagnenabschluss

Heute endet unsere Social-Media-Kampagne zur Befreiung Ulms vor 80 Jahren vom Nationalsozialismus. Wir bedanken uns für alle Likes, Kommentare und geteilten Inhalte. Wenn ihr noch mehr zu Ulm und der NS-Zeit erfahren wollt, besucht uns gerne auch jeden Sonntag von 14-17 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg oder nutzt Bibliothek … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Kampagnenabschluss »

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Ulm vor 80 Jahren: Ehemalige NSDAP-Mitglieder bei der Entschuttung der Stadt

Wie viele deutsche Großstädte war Ulm am Ende des Zweiten Weltkrieges stark zerstört. Nach dem Krieg mussten Millionen Kubikmeter Schutt beseitigt werden. Dazu kam, dass die Wasser-, Gas- und Stromversorgung besonders in der Innenstadt zerstört war. Um die Stadt vom gröbsten Schutt wieder zu befreien, veranlasste die amerikanische Militärregierung, dass … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Ehemalige NSDAP-Mitglieder bei der Entschuttung der Stadt »

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Ulm vor 80 Jahren: Robert Scholl als Oberbürgermeister

Am 6. Juni 1945 wurde Robert Scholl, Vater von Hans und Sophie Scholl, von der US-Militärregierung als Oberbürgermeister von Ulm eingesetzt. Zwischen 1942 und 1944 war der liberale Verwaltungsfachmann, der 1930 mit seiner Familie nach Ulm gezogen war, mehrfach aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus inhaftiert darunter auch nach … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Robert Scholl als Oberbürgermeister »

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Ulm vor 80 Jahren: Betreuungsstelle für ehemalige KZ-Häftlinge in Ulm

Im Mai 1945 richtete der „Landes-Ausschuss Württemberg Baden der vom Naziregime Politisch Verfolgten“ eine Betreuungsstelle für ehemalige KZ-Häftlinge in Ulm ein. Diese war für Ulmer*innen, die durch ihre KZ-Haft gesundheitliche Schäden erlitten hatten, eine erste Anlaufstelle, um praktische Hilfe, rechtliche Beratung oder auch Aufenthalte in Erholungsheimen zu erhalten. Gemeinsam mit … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Betreuungsstelle für ehemalige KZ-Häftlinge in Ulm »

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Ulm vor 80 Jahren: Antifaschistische Ulmer in der Stadtregierung

Am 19. Mai reichte der frühere Redakteur der sozialdemokratischen „Donauwacht“, Johannes Weißer, beim amerikanischen Stadtkommandanten eine Liste mit Namen antifaschistischer Ulmer ein, die er als Mitarbeiter für den amtierenden Oberbürgermeister vorschlug. In vielen anderen deutschen Städten gab es bereits ähnliche Beteiligungsstrukturen, die den politischen Neuanfang gemeinsam mit den alliierten Besatzungsmächten … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Antifaschistische Ulmer in der Stadtregierung »

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Ulm vor 80 Jahren: Tagebucheintrag von Herbert Wiegandt vom 13. Mai 1945

Diesen Eintrag verfasste der 31-jährige Kriegsheimkehrer Herbert Wiegandt am 13. Mai 1945 in seinem Tagebuch. Darin dachte der Ulmer Intellektuelle kritisch über die Mentalität seiner Mitmenschen in der unmittelbaren Nachkriegszeit nach. Seine Reflexionen spiegeln als frühe mentalitätsgeschichtliche Quelle eine bis heute andauernde Geschichte von Schuldverdrängung bzw. –umkehr. Der 1914 in … Weiterlesen Ulm vor 80 Jahren: Tagebucheintrag von Herbert Wiegandt vom 13. Mai 1945 »