28. Oktober 2026 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Haus der Stadtgeschichte
Der Rote Berg ist heute eine ruhige Wohngegend. In der Weimarer Republik war der Ort geprägt von Ausgrenzung und Kontrolle, im Nationalsozialismus auch von Entrechtung, Ausbeutung und Verfolgung.
Drei neue Erinnerungsstelen erinnern seit kurzem an die Siedlung für sozial Ausgegrenzte (1926 – 1944), das größte Zwangsarbeiterlager der Stadt Ulm (1941 – 1945) und die Gefährdungen, denen Zwangsarbeiterinnen (1941-1945) ausgesetzt waren.
Der Vortrag von Dr. Nicola Wenge gibt Einblicke in die neuen Rechercheergebnisse des Stelen-Initiativkreises, dem die Stolpersteininitiative Ulm, die Stadtarchive Ulm und Neu-Ulm und das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg angehören.
Der Vortrag findet um 19 Uhr im Gewölbesaal statt. Der Eintritt ist frei.
