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Erinnerung Roter Berg: Start der social media-Kampagne

Gestaltungsbüro Braun Engels

Am Freitag, dem 8. Mai 2026, werden um 11:00 Uhr an der Ecke Kellerhalde/Roter Berg drei Informationstafeln zur Geschichte des Ortes in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus eingeweiht. Seit Mitte der 1920er befand sich an dieser Stelle eine Barackensiedlung für sozial Benachteiligte und während des Zweiten Weltkriegs auch das größte Zwangsarbeiterlager in Ulm.

Unter dem #ErinnerungRoterBerg zeichnen DZOK, Stolpersteininitiative und Stadt Ulm in den kommenden Wochen die Geschichte des Ortes in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus nach. Verschiedene Posts beleuchten etwa die Ausgrenzung und Deportation von Sinti-Familien, berichten über die inhumane Unterbringungs-, Lebens- und Arbeitsbedingungen der Lagerinsassen und die besondere Gefährdung von Zwangsarbeiterinnen.

Die Posts werfen ein Licht auf jene Opfergruppen des NS, wie Zwangsarbeiter*innen, Sinti und Roma und als „asozial“ stigmatisierte Menschen, die erst spät Anerkennung fanden und deren Geschichten bis heute in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind.

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