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Jahreshauptversammlung 2026

v. l. n. r.: Ángel Ruiz Kontara, Dr. Alexandre Bischofberger, Gudrun Schmid, Wolfgang Traub, Elke Reuther, Dr. Nicola Wenge, Josef Lehleiter, Hans-Peter Obermeier, Ruth Fichtner. Nicht im Bild: Hansjörg Greimel

In der Jahreshauptversammlung des Vereins „Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm e.V.“ (DZOK) am Freitag, 17. Juli standen Berichte und Diskussion im Mittelpunkt.

Die Leiterin des Dokumentationszentrums, Dr. Nicola Wenge, berichtete, dass 22.630 Menschen im Jahr 2025 die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg besuchten, an Veranstaltungen teilnahmen, Informationen in der Büchsengasse erhielten oder die Sonder- und Wanderausstellungen sahen. Die digitalen Informations- und Bildungsangebote wurden von rd. 203.700 Nutzer*innen angeklickt und erreichten damit einen neuen Rekord, der nur dank des außerordentlichen Engagements des haupt- und ehrenamtlichen Teams möglich war.

Ein neuer Mitarbeiter ergänzt seit Mai 2026 das hauptamtliche Team in der Geschäftsstelle: Dr. Alexandre Bischofberger unterstützt als zweiter Gedenkstättenpädagoge.

Die Vereinsvorsitzende Elke Reuther dankte den Co-Vorsitzenden sowie den aktiven Mitgliedern und hauptamtlichen Mitarbeitenden und berichtete über die aktuellen Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit.

Nach der Entlastung des bisherigen Vorstands stellte Nicola Wenge als Ko-Herausgeberin den neuen Sammelband „Durchsetzung der Diktatur“ vor. Der Band beleuchtet die Entstehung und Funktion der frühen nationalsozialistischen Konzentrationslager im reichsweiten Vergleich und entstand als Gemeinschaftswerk der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“.

Die Berichte von Elke Reuther, Nicola Wenge und der Kassiererin Gudrun Schmid zum zurückliegenden Geschäftsjahr wurden von den anwesenden Mitgliedern zustimmend entgegengenommen.

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