Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Allgemeines

Im Fort Oberer Kuhberg, Teil der Bundesfestung Ulm am westlichen Stadtrand, befand sich von November 1933 bis Juli 1935 ein Konzentrationslager des Landes Württemberg. Heute befindet sich am historischen Ort, der im baulichen Originalzustand erhalten ist, eine Gedenkstätte mit zahlreichen Bildungsangeboten. Als Forschungs-, Lern- und Bildungszentrum ist das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg mit Archiv und Bibliothek in der Ulmer Innenstadt auch ein Zentrum kritischer Information zu zeithistorischen und aktuellen Themen sowie eine Stätte zivilgesellschaftlicher Diskussion

Außenansicht des Dokunmentationszentrums

KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg.

Die Struktur der Arbeit

Die Aktivitäten zur Wissensvermittlung und Erinnerungsarbeit des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg sind bürgerschaftlich getragen und erfolgen von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der gemeinnützige Trägerverein umfasst etwa 400 Mitglieder.

Darunter sind viele Menschen, die sich aktiv – u.a. auch in einer eigenen Jugendgruppe – einbringen, um die NS-Geschichte vor Ort zu erfahren und zu vermitteln, nach der Bedeutung für die Gegenwart zu fragen und gemeinsam Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Das hauptamtliche Team

Die Erinnerungs-, Forschungs- und Vermittlungsarbeit des DZOK basiert auf professionellen Standards: In enger Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern und den ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des DZOK gestaltet das hauptamtliche Team die laufende Arbeit und entwickelt Perspektiven für die Zukunft. Zum Team gehören (von links): die Gedenkstättenpädagogin Annette Lein, die Historikerin Dr. Nicola Wenge (wiss. Leiterin und Geschäftsführerin), Bibliothekarin Nathalie Geyer und der Archivar Josef Naßl (Nicht im Bild). Mehr dazu.

Das hauptamtliche Team des DZOK

Ehrenamtliche Mitarbeit

Als Bürgerprojekt lebt das Dokumentationszentrum maßgeblich vom Engagement seiner Mitglieder, Freunde und Sympathisanten sowie von einem Umfeld, das seine Arbeit mitgestaltet und mitträgt – sei es durch aktive Unterstützung, sei es durch wohlwollendes oder kritisches Interesse. Die möglichen Betätigungsfelder sind breit gefächert: zum Beispiel Vorstandstätigkeit, Führungen, Aufsichten, Hilfe im Büro, Archiv oder bei Veranstaltungen. Mehr dazu.

Ehrenamtliche Mitarbeter bei der Planung

Die Jugendgruppe des DZOK

Jugendliche haben am DZOK aktive Beteiligungsmöglichkeiten zur Erinnerungsarbeit. In der eigenständigen und vorwiegend selbstorganisierten Jugendgruppe dzokkis engagieren sich junge Leute zwischen 14 und 20 Jahren, indem sie z.B. Aufsichtszeiten und Führungen in der Gedenkstätte übernehmen oder bei kulturellen Veranstaltungen wie Theaterstücken oder szenischen Lesungen mitwirken. Mehr dazu.

Die Jugendgruppe des DZOK

Praktikum

Das Dokumentationszentrum bietet jungen Menschen in Form eines Praktikums Einblicke in inhaltliche Zusammenhänge von Geschichte und Gegenwart, Beteiligungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern und unbürokratische Strukturen in einem kleinen Team. Mehr dazu.

Ein Praktikant des DZOK

Freiwilliges Soziales Jahr

Das Dokumentationszentrum sucht soziale und kooperative Menschen, die geschichtlich und politisch interessiert sind und nach ihrem Schulabschluss mit Herz und Verstand über ein Jahr an spannenden Ulmer Erinnerungsprojekten mitarbeiten wollen. Mehr dazu.

Ein FSJ beim DZOK

Wir stellen uns vor –
das Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg