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DZOK-Mitteilungen Heft 50, 2008
4. März: Amelie Fried stellt ihr Ulm-
Buch, „Schuhhaus Pallas – Wie
meine Familie sich gegen die Nazis
wehrte“, zusammen mit ihrem Mann
Peter Probst, im Ulmer Stadthaus vor;
das anschließende Gespräch mode-
rieren Uli Thierer (SWP) und Silvester
Lechner. Fast 500 Besucher sind tief
bewegt.
7. März: Dr. A. Hettinger, Geschichts-
didaktikerin an der Päd. Hochschule
Heidelberg, recherchiert am DZOK für
eine Landes-Publikation (vgl. S. 31)
11./12. März: Jahrestagung der
Gedenkstätten des Landes Baden-
Württemberg in Bad Urach.
12. März: Gedenkstätte: Projekt-
Nachmittag mit 22 Besucher/innen
der Senioren-Akademie an der Ulmer
Uni (ZAWiW).
13. März: Im Rahmen des Theater-
Festivals in Langenau (Titel: „Tea-
trespektakel“) führen Studentinnen der
Theaterpädagogik der adk in Ulm in
der KZ-Gedenkstätte einen internati-
onal besetzten workshop zum Thema
„Menschenwürde“ durch.
13. März: DZOK-Treff/Büchse 13:
Julian Aicher, Auch ein Erbe - Weiße
Rose in der zweiten Generation
15. März: Die Jugendgruppe „dzokkis“
wird von Vertreter n des „Förderkreises
Bundesfestung Ulm“ unter festungs-
geschichtlichen Aspekten durch das
Fort geführt.
29. / 30. März: Jahrestagung der LAG
der Gedenkstätten in Baden-Württem-
berg in Bad Urach.
31. März: Juliane B. beginnt ein ein-
wöchiges Praktikum am DZOK.
31. März: Die Bodelschwingh-Schule
für geistig Behinderte in Sindelfingen
kommt zu einem Projekttag in die
Gedenkstätte.
3. / 4. April: Das KZ Kuhberg: Tatort
und Gedenkstätte. Seminar für Lehrer
aller Schultypen aus Ba-Wü.; mit Lan-
deszentrale pol.Bil.
5. April: Zbigniew Mikolajczak,geboren
1924 in Posen, seit fast 30 Jahren
polnischer Freund und Förderer des
DZOK, stirbt in Warschau.
8. April: Klaus Beer stellt in der vh sein
Buch über die politische Situation in
den 50er und 60er Jahren in Ulm („Auf
den Feldern von Ulm“) vor.
12. April: Erstes von drei Treffen mit
Mitarbeitern der Gedenkstätte zum
Zweck der Revision der Ausstellung
von 2001.
16. April: Die Ulmer Kultur-Bürger-
meisterin Sabine Maier-Dölle besucht
das DZOK-Büro, um über die Pers-
pektiven der DZOK-Arbeit zu spre-
chen.
17. bis 19. April: Annette Lein nimmt
an dem Seminar „Neue Methoden der
historisch-politischen Bildungsarbeit“
in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald
teil.
17. April: DZOK-Treff/ Büchse 13:
Antisemitismus, Antizionismus, Kritik
an Israel - Eine Abgrenzung der
Begriffe , im Anschluss an die Israel-
Theater-Woche des Theaters Ulm (ab
5. April), mit Dr. Volkmar Clauss.
18. April: Hilde Mattheis und Chris-
toph Strässer, beide Mitglieder der
SPD-Praktion im Bundestag, infor-
mieren sich in Ulm über die Men-
schenrechtsarbeit und besuchen
dabei auch die KZ-Gedenkstätte.
21. April: Reinhard Hildebrandt, geb
1943, einer der profiliertesten „Zeugen
der Zeitzeugen“ bezüglich der NS-Zeit
und wichtiger Kooperationspartner
des DZOK, stirbt in Oberstenfeld.
24.-27. April: .Die Jugendgruppe
des DZOK, die dzokkis, verbringt
in Begleitung von Annette Lein und
Hansjörg Greimel einen Studienauf-
enthalt in der Internationalen Jugend-
begegnungsstätte Krzyzowa/Kreisau.
Das intensive Programm realisierte
„Alt-dzokki“ Arek Blaszcyk, , der für
ein Jahr in Kreisau als „Freiwilliger“ von
Pax Christi arbeitete.
24. April: Dr. Heinz Brenner, geb,
1924 in Ulm, und Anfang der 40er
Jahre Widerstand leistender Schüler
am Ulmer Gymnasium verstirbt in
seinem Haus im Allgäu.
24. April: Eine Gruppe polnischer
Sozialarbeiter/-innen aus Gdansk ver-
bringt einen Nachmittag in Büchse 13,
um von der DZOK-Arbeit zur deutsch-
polnischen Geschichte zu erfahren.
25. April: Stadtführung von Silvester
Lechner und Julian Aicher: „Auf den
Spuren der Weißen Rose“.
29. April: Eine Klasse der Sonder-
schule St.Anna in Leutkirch verbringt
einen Projekt-Vormittag in der Gedenk-
stätte: Fotos zu Häftlings-Zitaten für
eine Ausstellung in der Schule.
30. April: Das von der Landesstiftung
Baden-Württemberg fünf Jahre lang
großteils finanzierte Projekt des DZOK,
„Gedenkstätten-Pädagogik“, geht nun
defintiv zu Ende. Am 2. Juli erst ist die
Fortsetzung gesichert.
2. Mai: Die europäischen Dimensionen
des NS-Regimes: Gedenkstätten-
besuch einer deutsch-französischen
Städtepartnerschaft.
2. Mai: In der Sparkasse Ulm werden
aus dem Topf von deren „Generati-
onen-Stiftung“ an verschiedenen regi-
onale Projekte Zuschüsse übergeben;
darunter ein Zuschuss für das Buch-
Projekt des DZOK: „Eindeutschungs-
fähig“.
6. Mai: In der Ulmer Stadtbibliothek
wird eine Ausstellung mit Schülerar-
beiten zur „Bücherverbrennung“ in
Deutschland im Jahr 1933 eröffnet.
Die Arbeiten kamen auf Initiative der
Lehrerin Hannah Richter in einer
10.Klasse des Robert-Bosch-Gym-
nasiums Langenau zustande. Silvester
Lechner beleuchtet bei der Eröffnung
die historischen Zusammenhänge.
8. Mai: DZOK-Treff/ Büchse 13:
„T imkas Kunststück“. Lieselotte
Schiffer liest aus ihren Kindheitserin-
nerungen in der Batschka, die Zeit der
NS-Okkupation 1941.
Diese DZOK-Gruppe hat sich die Revision der sieben Jahre alten Dauerausstellung im DZOK vorge-
nommen; hier bei der Besprechung am 2. Juli. Rechts Gestalter Georg Engels. (A-DZOK,7/08; Foto:
Lechner).