Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Die KZ-Gedenkstätte:
Stichworte zu ihrer Entwicklung

Eröffnung der Gedenkstätte und der dauerausstellung.html 1985: Redner Hans Gasparitsch, ehemaliger Häftling des KZ und damaliger Vereinsvorsitzender des DZOK.

Eröffnung der Gedenkstätte und der Dauerausstellung 1985: Redner Hans Gasparitsch, ehemaliger Häftling des KZ und damaliger Vereinsvorsitzender des DZOK.

Die KZ-Gedenkstätte wurde im Jahr 1985 eröffnet, auf Initiative ehemaliger Häftlinge und des Vereins „Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg“ Ulm (DZOK). Die 1948 gegründete „Lagergemeinschaft Heuberg-Kuhberg-Welzheim“ hatte bereits seit den 1960er Jahren dafür gekämpft, hier eine Gedenkstätte zu errichten.

Seit 1960 steht das Gelände, das sich bis heute im Besitz der Bundesrepublik Deutschland befindet, unter Denkmalschutz. Gelände und Gebäude des Forts Oberer Kuhberg blieben von Kriegseinwirkungen oder größeren Umbauten in der Nachkriegszeit verschont. Damit sind die Räumlichkeiten des ehemaligen Konzentrationslagers erhalten geblieben, womit ein wesentlicher Teil von Authentizität gegeben ist. Mehr dazu.

Konstituierende Sitzung des Kuratoriums “Gedenkstätte KZ-Oberer Kuhberg Ulm” 1971 in der vh Ulm; Stehend: Otto Hornischer, zu erkennen: Inge Aicher Scholl, Kurt Fried; Fotografin: Maria Müssig; Quelle: SWP.

Konstituierende Sitzung des Kuratoriums „Gedenkstätte KZ-Oberer Kuhberg Ulm” 1971 in der vh Ulm; Stehend: Otto Hornischer, zu erkennen: Inge Aicher Scholl, Kurt Fried; Fotografin: Maria Müssig; Quelle: SWP.

Chronologie zur Entstehung der Gedenkstätte (PDF)

Myrah Adams/Silvester Lechner: Auf dem Weg zum Ulmer Dokumentationszentrum: Die KZ Lagergemeinschaft Heuberg-Kuhberg-Welzheim. Eine Chronologie ihrer Arbeit von 1948-1971, verbunden mit zeitgeschichtlichen Daten, Vorabdruck aus Mitteilungen des DZOK 30/Nov. 1998, S. 7ff.