Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Kommandantur im Reduitgebäude

Der erste Eindruck des Besuchers, wenn er sich der Gedenkstätte nähert, ist geprägt von der imposanten Außenfassade des Festungswerks. Diese Ansicht wurde in den frühen 1980er Jahren von Otl Aicher als Grundlage des Logos verwendet.

Der das Gelände umschließende Staketenzaun wurde bei Einrichtung des Lagers von Häftlingen mit Stacheldraht versehen.

Blick auf den Eingangsbereich der ehemaligen Kommandantur (Reduitgebäude).

Blick auf den Eingangsbereich der ehemaligen Kommandantur (Reduitgebäude).

Vordere Fassade des Reduitgebäudes.

Vordere Fassade des Reduitgebäudes.

Gedenktafel der Stadt Ulm neben dem Eingangstor der ehemaligen Kommandantur aus dem Jahr 1960.

Gedenktafel der Stadt Ulm neben dem Eingangstor der ehemaligen Kommandantur aus dem Jahr 1960.

Blick aus dem Eingangsbereich der Kommandantur hinaus.

Blick in den Eingangsbereich der heutigen Gedenkstätte.

Der Besucher betritt die Gedenkstätte durch das Reduitgebäude des Forts, in dem während der Lagerzeit die Kommandantur mit der Lagerverwaltung untergebracht war. Hier wurde über das Schicksal der Opfer entschieden. Die Kommandantur war ein Ort der Täter, zugleich aber auch ein Ort, an dem ihre Opfer litten. In diesem Gebäude waren Täter und Opfer bei Verhören direkt miteinander konfrontiert.

Beim Betreten sieht der Besucher als erstes eine Leuchtschrift: Die Worte „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, mit denen Artikel 1 der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland beginnt, signalisieren, dass es hier nicht nur um Vergangenheit geht.