Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

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Die Häftlingsdatenbank macht die in den letzten Jahrzehnten im DZOK gesammelten Informationen zu den zwischen 1933 und 1935 im Fort Oberer Kuhberg inhaftierten Männern öffentlich zugänglich. Sie enthält Namen und Lebensdaten von 345 sicher nachgewiesenen Häftlingen sowie Informationen zu ihrer Inhaftierung, den Haftgründen und den Quellen, aus denen die Daten stammen. Viele Häftlinge werden zudem mit einem Foto und ausgewählten Zusatzdokumenten, einige auch mit einer ausführlichen Biografie präsentiert. Die Datenbank wird laufend um neue Informationen ergänzt.

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Eine umfassendere Version der Datenbank mit zusätzlichen biographischen Informationen steht Nutzer/innen in der Geschäftsstelle zur Verfügung. In dieser internen Datenbank sind außerdem weitere ca. 115 Namen möglicher Häftlinge des KZ Oberer Kuhberg erfasst, deren Inhaftierung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte und die deshalb nicht online erscheinen.

Wenn Sie bei Ihrer Recherche in der Online-Datenbank nicht fündig geworden sind, empfehlen wir Ihnen eine direkte Nachfrage beim DZOK. Auch zu den in der Datenbank dargestellten Personen können Sie im Archiv des DZOK oft weitere Informationen und Quellen wie Fotos oder Dokumente finden.

Häftlingszahlen

Die Gesamtzahl der im KZ Oberer Kuhberg Inhaftierten kann angesichts einer sehr schwierigen Quellensituation nicht genau beziffert werden. Zusammenhängende Listen mit Häftlingsnamen oder Berichte über die Belegung des Lagers aus der NS-Zeit gibt es nicht, denn sowohl die Akten der Württembergischen Politischen Polizei als auch die Unterlagen der KZ-Kommandantur sind nicht überliefert. Es existiert lediglich eine verstreute staatliche Aktenüberlieferung sowie die Berichterstattung der zeitgenössischen Presse. So müssen die Informationen zu den Häftlingen mühevoll aus verschiedensten Materialien rekonstruiert werden. Mehr dazu.

Häftlinge des KZ Oberer Kuhberg

Haftgründe

In der Häftlingsdatenbank wird zwischen folgenden Haftgründen unterschieden:

  • Politische Gründe
  • Konfessionelle Gründe
  • Soziale Kontrolle
  • Sonstiges

Mehr dazu.

Häftlinge des KZ Oberer Kuhberg nach Herkunftsorten

Für gezielte Recherchen nach Herkunftsorten der Häftlinge steht neben der Datenbank auch eine Liste im PDF-Format zur Verfügung (Stand 2015). In ihr sind in alphabetischer Folge die Orte aufgeführt, aus denen die ca. 460 bisher eindeutig nachgewiesenen oder vermuteten Häftlinge stammten. Es wurden dabei die Geburts- und Wohnorte erfasst. So tauchen in der Liste viele Häftlinge zweimal auf, einmal unter dem Geburts- und einmal unter dem Wohnort.

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Für Ihre Mithilfe sind wir dankbar!

Zur Weiterentwicklung der Häftlingsdatenbank sind Rückmeldungen von Angehörigen und Forscher/innen zu den veröffentlichten Daten von größter Wichtigkeit. Sollten Sie die dargestellten Informationen korrigieren oder ergänzen wollen, besteht die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme mit dem DZOK. Hierfür gibt es eine Kommentar-Funktion unter jedem Datensatz.