Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Initiative für ein Erinnerungszeichen (läuft)

Ein Netzwerk setzt sich für ein Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von Zwangssterilisationen und Euthanasiemorden ein. Es ist das erste Projekt in einer baden-württembergischen Stadt, das die Forschungs- und Erinnerungsarbeit zu Euthanasie-Verbrechen erweitert und in Verbindung setzt mit den bisher kaum wahrgenommenen Zwangssterilisierungen im NS. Neu ist auch, ein solches Erinnerungszeichen an einem Gericht als historischem Tatort und im öffentlichen Raum zu errichten, um die Verstrickung der Justiz- und Medizinbehörden zu thematisieren. Getragen wird das Projekt von einer zivilgesellschaftlichen initiative, dem DZOK, der Stadt Ulm, dem Landgericht Ulm und dem Land Baden-Württemberg.

Weitere Informationen

Franz Schweizer: Initiativkreis fordert Erinnerungszeichen. Mitteilungen 67, 2017

Landgericht Ulm

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