Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Hinweise und Ankündigungen

Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden

Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden

Der vom Auswahlgremium zur Realisierung empfohlene Entwurf vom Gestaltungsbüro Braun Engels aus Ulm.

Die eingereichten Entwürfe der Künstlerinnen und Künstler können noch bis zum 5. April 2019 im Eingangsbereich des Ulmer Landgerichts (Olgastraße 106) besichtigt werden. Das Gebäude ist i.d.R. montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Am Montag, den 1. April 2019, laden wir unter dem Titel "Erinnern braucht Menschen und einen Ort" alle Interessierten herzlich zu einem Bürgergespräch für ein Erinnerungszeichen ein. Die Veranstaltung im Club Orange (EinsteinHaus, vh Ulm) mit Dr. Nicola Wenge (DZOK) beginnt um 19.00 Uhr.

Sprache und Demokratie - Gemeinsame Vortragsreihe

Im Rahmen des Schwerpunkts "Sprache wirkt" setzen sich der Bereich der politischen Bildung der vh Ulm und das DZOK insbesondere mit dem Zusammenhang von Sprache und Demokratie auseinander.

Das Gesamtprogramm zur Vortragsreihe finden Sie hier

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Am Beginn der gemeinsamen Vortragsreihe steht der Blick in die Geschichte und die Aufzeichnungen Viktor Klemperers, der die Sprache der Nationalsozialisten selbst erlebte und beschrieb. Daran anschließend stellen wir uns die Frage wie Rechtspopulisten heute sprechen und welche wesentliche Rolle Pressefreiheit als Menschenrecht für die Demokratie spielt. Aktuell ist auch ein wichtiges Thema, welche politischen Folgen das Kommunizieren im Internet hat - eine Veranstaltung dazu rundet die Vortragsreihe ab.

Die aktuellen Vorträge dieser Reihe finden Sie hier

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Neue Rechermöglichkeit online - Totengedenkbuch der Stadt Ulm

Neue Rechermöglichkeit online - Totengedenkbuch der Stadt Ulm

© Stadtarchiv Ulm

Präsentation des Totengedenkbuchs im Ulmer Münster am 8. Mai 2015

Eine neue Möglichkeit für personenbezogene Recherchen zu den Ulmer Opfern des Zweiten Weltkriegs bietet das Totengedenkbuch der Stadt Ulm nun auch online.

Das Buch enthält insgesamt mehr als 6 700 Namen. Es umfasst sowohl die Ulmer Opfer von Luftangriffen sowie gefallene und kriegsvermisste Ulmer Militärangehörige als auch die Ulmer Opfer nationalsozialistischer Verfolgung und Unrechtsjustiz sowie ausländische Opfer von Zwangsarbeit, Krieg und Verfolgung in Ulm.

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Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Der Bestand der DZOK-Bibliothek wird stetig erweitert.
Eine alphabetische Liste unserer Neuerwerbungen (Stand: 20. Dezember 2018) können Sie hier als pdf herunterladen.

Bei Interesse sind Sie in unserer Bibliothek herzlich willkommen!

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Neue Publikation erschienen

Neue Publikation erschienen

Ingo Bergmann: 1938. Das Novemberpogrom in Ulm – seine Vorgeschichte und Folgen, hg. v. DZOK und Haus der Stadtgeschichte / Stadt, Ulm 2018.

Anlässlich des 80. Jahrestages des Novemberpogroms veröffentlichen das DZOK und das Stadtarchiv Ulm ein neues Buch mit zahlreichen Dokumenten, Fotografien und Zeitzeugenberichten, die Autor Ingo Bergmann u. a. über die Ereignisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Ulm zusammengeführt hat.

Das Buch ist ab sofort im DZOK, dem Haus der Stadtgeschichte und im Buchhandel für 16,80 Euro erhältlich.

Mitteilungen 69 des DZOK erschienen

Mitteilungen 69 des DZOK erschienen

Mitteilungen / Heft 69 / November 2018

Schwerpunkt: Jüdisches Leben in Deutschland heute

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Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

von links: Angela Borgstedt, Muhterem Aras, Nicola Wenge, Reinhold Weber, Sibylle Thelen

Am 18.3.2018 war Landtagspräsidentin Muhterem Aras zur Matinee unter dem Titel „Widerstand im Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ zu Gast in der KZ-Gedenkstätte.

In einem Podiumsgespräch, geführt von Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber (beide LpB Baden-Württemberg), diskutierten Frau Aras, Prof. Dr. Angela Borgstedt (Universität Mannheim) und Dr. Nicola Wenge (DZOK) über die Beweggründe von Frauen und Männern, Widerstand gegen das menschenverachtende NS-System zu leisten und debattierten über Möglichkeiten für Menschen- und Grundrechte heute einzutreten.

Öffnungszeiten

KZ-Gedenkstätte mit Dauerausstellung:
Sonntag: 14 Uhr - 17 Uhr.
Offene Führungen: 14.30 Uhr
Winterschließung Dezember/Januar

Führungen für Gruppen
Nach Vereinbarung mindestens 14 Tage vorher
Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 0,50 €) pro Person
Gruppenführungen: € 40

Infozentrum, Archiv und Bibliothek in der Büchsengasse 13:
Montag bis Donnerstag: 9 Uhr - 17 Uhr
Freitag: 9 Uhr - 13 Uhr