Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Hinweise und Ankündigungen

Mitteilungen 70 des DZOK erschienen

Mitteilungen 70 des DZOK erschienen

Mitteilungen / Heft 70 / Juni 2019

Schwerpunkt: NS-Zwangssterilisation und -"Euthanasie"

Mehr dazu

Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Gründungstreffen der Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in Berlin, 2019.

Das DZOK gehört zu den Gründungsmitgliedern der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager.

Hintergrund:
Deutschlandweit wurden 1933 rund 100 frühe Konzentrationslager errichtet. Sie waren das Terrorinstrument, mit welchem die Nationalsozialisten ihre politischen Gegner ausschalteten und ihre Machtposition demonstrierten. Die heutigen Gedenkstätten und Erinnerungsorte machen diese einzigartigen historischen Orte sichtbar und zeigen auf, wie rasant und rücksichtslos der Übergang von einer Demokratie zu einer Diktatur verlaufen kann. In Zeiten nationalistischer und rechtspopulistischer Tendenzen in Deutschland und anderen Ländern Europas stehen Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in besonderer Verantwortung.“ (aus der Presseerklärung zur Gründung)

Erinnerungszeichen und Gedenkbuch

Erinnerungszeichen und Gedenkbuch

Visualisierung Braun Engels Gestaltung, März 2019

Im Herbst wird das Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden am Landgericht eingeweiht. Dazu erscheint ein Gedenkbuch, das von DZOK und Stadtarchiv herausgegeben und von der Stadt Ulm finanziert wird.
Das Projekt wird gemeinsam von einem bürgerschaftlichen Initiativkreis, der Stadt, dem Landgericht und dem Land Baden-Württemberg getragen. Im Rahmen der Einweihung ist ein vielfältiges Begleitprogramm geplant.

In Kürze finden Sie hier weitere Informationen.

Falls Sie das Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden:
Stichwort: Erinnerungszeichen
Stiftung Erinnerung Ulm
IBAN: DE98 6305 0000 0002 7207 04
BIC: SOLADES1ULM

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Der Bestand der DZOK-Bibliothek wird stetig erweitert.
Eine alphabetische Liste unserer Neuerwerbungen (Stand: 20. Dezember 2018) können Sie hier als pdf herunterladen.

Bei Interesse sind Sie in unserer Bibliothek herzlich willkommen!

Download

Neue Publikation erschienen

Neue Publikation erschienen

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten reichsweit Synagogen. Auch in Ulm wurden das jüdische Gotteshaus angezündet und die jüdische Bevölkerung Terror, Demütigung und Gewalt ausgesetzt.

Der Ulmer Historiker Ingo Bergmann hat auf 80 Seiten zahlreiche Dokumente, erschütternde Zeitzeugenberichte und Fakten zu den Ulmer Geschehnissen zusammengeführt. Seine Arbeit wird vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg und dem Stadtarchiv Ulm herausgegeben. Die Publikation vermittelt die Ereignisse sowie ihre Vor- und Nachgeschichte eindrücklich. Sie nimmt vor allem die individuellen Erfahrungsberichte von Ulmer Jüdinnen und Juden sowie ihrer Nachfahren als Grundlage. Es wird deutlich, dass das Pogrom tiefe Spuren bis heute hinterlassen hat.

Das Buch ist für 16,80 € beim DZOK und im Buchhandel erhältlich.

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

von links: Angela Borgstedt, Muhterem Aras, Nicola Wenge, Reinhold Weber, Sibylle Thelen

Am 18.3.2018 war Landtagspräsidentin Muhterem Aras zur Matinee unter dem Titel „Widerstand im Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ zu Gast in der KZ-Gedenkstätte.

In einem Podiumsgespräch, geführt von Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber (beide LpB Baden-Württemberg), diskutierten Frau Aras, Prof. Dr. Angela Borgstedt (Universität Mannheim) und Dr. Nicola Wenge (DZOK) über die Beweggründe von Frauen und Männern, Widerstand gegen das menschenverachtende NS-System zu leisten und debattierten über Möglichkeiten für Menschen- und Grundrechte heute einzutreten.

Öffnungszeiten

KZ-Gedenkstätte mit Dauerausstellung:
Sonntag: 14 Uhr - 17 Uhr.
Offene Führungen: 14.30 Uhr
Winterschließung Dezember/Januar

Führungen für Gruppen
Nach Vereinbarung mindestens 14 Tage vorher
Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 0,50 €) pro Person
Gruppenführungen: € 40

Infozentrum, Archiv und Bibliothek in der Büchsengasse 13:
Montag bis Donnerstag: 9 Uhr - 17 Uhr
Freitag: 9 Uhr - 13 Uhr