Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg

Hinweise und Ankündigungen

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur – auch in Ulm

Europäischer Tag der Jüdischen Kultur – auch in Ulm

Sonntag, 1. September 2019

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur findet in seinem 20. Jubiläumsjahr am 1. September 2019 gleichzeitig in rund 30 Ländern statt. Er will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen.

Das Programm in Ulm wird vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg koordiniert und bietet Interessierten einen Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte und eine Führung durch die Synagoge mit Rabbiner Trebnik.

Das gesamte Programm für Baden-Württemberg finden Sie hier

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Ausstellung "Man wird ja wohl noch sagen dürfen ..." im Bürgerzentrum Eselsberg

Ausstellung "Man wird ja wohl noch sagen dürfen ..." im Bürgerzentrum Eselsberg

© G. Braun

Die Wanderausstellung „Man wird ja wohl noch sagen dürfen: Zum Umgang mit demokratiefeindlicher und menschenverachtender Sprache“ wird vom 1. bis 11. Oktober 2019 im Bürgerzentrum Eselsberg (Virchowstraße 4) gezeigt und kann während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Am 30. September 2019 um 19.00 Uhr wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Dr. Nicola Wenge (DZOK) gibt eine kurze Einführung in die Ausstellung, die acht Begriffe behandelt, Beispiele für ihre problematische Verwendung in Geschichte und Gegenwart vorstellt und Interventionsmöglichkeiten aufzeigt.

Hier finden Sie Informationen zum Bürgerzentrum Eselsberg

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Mitteilungen 70 des DZOK erschienen

Mitteilungen 70 des DZOK erschienen

Mitteilungen / Heft 70 / Juni 2019

Schwerpunkt: NS-Zwangssterilisation und -"Euthanasie"

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Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager

Gründungstreffen der Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in Berlin, 2019.

Das DZOK gehört zu den Gründungsmitgliedern der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager.

Hintergrund:
Deutschlandweit wurden 1933 rund 100 frühe Konzentrationslager errichtet. Sie waren das Terrorinstrument, mit welchem die Nationalsozialisten ihre politischen Gegner ausschalteten und ihre Machtposition demonstrierten. Die heutigen Gedenkstätten und Erinnerungsorte machen diese einzigartigen historischen Orte sichtbar und zeigen auf, wie rasant und rücksichtslos der Übergang von einer Demokratie zu einer Diktatur verlaufen kann. In Zeiten nationalistischer und rechtspopulistischer Tendenzen in Deutschland und anderen Ländern Europas stehen Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager in besonderer Verantwortung.“ (aus der Presseerklärung zur Gründung)

Erinnerungszeichen und Gedenkbuch

Erinnerungszeichen und Gedenkbuch

Visualisierung Braun Engels Gestaltung, März 2019

Im Herbst wird das Erinnerungszeichen für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und "Euthanasie"-Morden am Landgericht eingeweiht. Dazu erscheint Anfang nächsten Jahres ein Gedenkbuch, das von DZOK und Stadtarchiv herausgegeben und von der Stadt Ulm finanziert wird.
Das Projekt wird gemeinsam von einem bürgerschaftlichen Initiativkreis, der Stadt, dem Landgericht und dem Land Baden-Württemberg getragen. Im Rahmen der Einweihung ist ein vielfältiges Begleitprogramm geplant.

In Kürze finden Sie hier weitere Informationen.

Falls Sie das Projekt unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden:
Stichwort: Erinnerungszeichen
Stiftung Erinnerung Ulm
IBAN: DE98 6305 0000 0002 7207 04
BIC: SOLADES1ULM

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Neuerwerbungen in der Bibliothek des DZOK

Der Bestand der DZOK-Bibliothek wird stetig erweitert.
Eine alphabetische Liste unserer Neuerwerbungen (Stand: 20. Dezember 2018) können Sie hier als pdf herunterladen.

Bei Interesse sind Sie in unserer Bibliothek herzlich willkommen!

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Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

Besuch der Landtagspräsidentin Muhterem Aras in der KZ-Gedenkstätte

von links: Angela Borgstedt, Muhterem Aras, Nicola Wenge, Reinhold Weber, Sibylle Thelen

Am 18.3.2018 war Landtagspräsidentin Muhterem Aras zur Matinee unter dem Titel „Widerstand im Nationalsozialismus und Zivilcourage heute“ zu Gast in der KZ-Gedenkstätte.

In einem Podiumsgespräch, geführt von Sibylle Thelen und Prof. Dr. Reinhold Weber (beide LpB Baden-Württemberg), diskutierten Frau Aras, Prof. Dr. Angela Borgstedt (Universität Mannheim) und Dr. Nicola Wenge (DZOK) über die Beweggründe von Frauen und Männern, Widerstand gegen das menschenverachtende NS-System zu leisten und debattierten über Möglichkeiten für Menschen- und Grundrechte heute einzutreten.

Öffnungszeiten

KZ-Gedenkstätte mit Dauerausstellung:
Sonntag: 14 Uhr - 17 Uhr.
Offene Führungen: 14.30 Uhr
Winterschließung Dezember/Januar

Führungen für Gruppen
Nach Vereinbarung mindestens 14 Tage vorher
Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 0,50 €) pro Person
Gruppenführungen: € 40

Infozentrum, Archiv und Bibliothek in der Büchsengasse 13:
Montag bis Donnerstag: 9 Uhr - 17 Uhr
Freitag: 9 Uhr - 13 Uhr